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Häufig gestellte Fragen

Antworten auf Ihre Fragen

  • Frage der Woche
  • Kann ein trockener Husten in einen produktiven übergehen?
  • Ja. Im Fall einer Erkältung oder einer Grippe gibt es typischerweise zwei Phasen: Zunächst quält ein unproduktiver, trockener oder wenig produktiver Reizhusten. Er geht später mehr und mehr in einen produktiven Husten über. Wenn Viren in die Atemwege eindringen, können die Schleimhäute in den Atemwegen angegriffen und beschädigt werden. Die normale Schleim-Sekretion verändert sich dann: Der Schleim wird klebriger und haftet gewissermaßen in den Bronchien fest. Dieser Schleim kann nicht abgehustet werden und das Husten ist dann sehr mühsam und schmerzhaft. Wenn die Erkältung fortschreitet, wird normalerweise mehr Schleim produziert und der Husten wird produktiv (verschleimt). Jetzt wird der Schleim abgehustet.
Was ist der Unterschied zwischen einem trockenen Husten und einem verschleimten Husten?
Im Wesentlichen gibt es zwei Arten von Husten, den trockenen (Reiz-)Husten und den verschleimten Husten.

Verschleimter Husten: Typischerweise ist der verschleimte Husten mit einer Virus-Infektion in den oberen Atemwegen wie bei der Erkältung verknüpft. Infolge der Infektion entzündet sich die Schleimhaut in den Bronchien und produziert einen zähen, klebrigen Schleim. Er kann dann nicht mehr durch die normale Bewegung der Zilien (winzige Härchen, die unsere Luftwege wie ein dichter Rasen auskleiden) entfernt werden und verstopft die Atemwege. Husten ist ein Reflex, der diesen klebrigen Schleim entfernt. Wird der Schleim abgehustet, spricht man von einem verschleimten Husten. Die Entzündung und der angesammelte Schleim verengen die Atemwege, schränken die Atmung ein und können eine zusätzliche bakterielle Infektion begünstigen.

Trockener Reizhusten: Ein trockener Husten, auch Reizhusten genannt, ist trocken, schmerzhaft und kribbelt unangenehm im Hals. Er bleibt normalerweise ohne verschleimten Auswurf. Dieser Husten kann z. B. durch Zigarettenrauch oder Staub ausgelöst werden. Ebenso kann er allergischen oder psychosomatischen Ursprungs sein oder durch andere, möglicherweise ernste Krankheiten ausgelöst werden.
Kann ein trockener Husten sich in einen produktiven Husten verwandeln?
Ja. Beispielsweise gibt es bei einer Erkältung oder Grippe oft 2 Husten-Phasen: Zunächst herrscht ein trockener Reizhusten vor. Er geht später in einen verschleimten Husten über. Wenn Viren in die Atemwege eindringen, kann die Schleimhaut-Auskleidung in den Atemwegen angegriffen und geschädigt werden. Der normale Schleim (Ärzte nennen ihn auch “Mukus”) verändert sich: Er wird klebriger und haftet in den Atemwegen. Er kann nicht einfach abgehustet werden, man erlebt das Husten daher als mühsam und quälend. Wenn die Erkältung fortschreitet wird für gewöhnlich mehr Schleim produziert und es entsteht ein verschleimter Husten.
Wie erkenne ich einen chronischen Husten?
Normalerweise nennt man einen Husten chronisch, wenn er mehr als 3 Monate in zwei aufeinander folgenden Jahren anhält und/oder wiederholt auftritt.
Wann muss ich unbedingt zum Arzt gehen?
Die meisten Symptome einer Erkältung kann man mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke, sowie etwas Schonung selbst lindern. Mit starken Beschwerden (wie hohem Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, großen Problemen beim Schlucken) und / oder blutigem Auswurf beim verschleimten Husten sollte man jedoch immer zum Arzt gehen. Ein Arztbesuch ist auch dann ratsam, wenn der Husten sich nach 4-5 Tagen, trotz Behandlung nicht bessert. Grundsätzlich anzuraten ist ein Arztbesuch auch bei Erkältungen von Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern.
Was ist ein Expektorans?
Ein Expektorans ist ein Husten- bzw. Schleimlöser. Eine Erkältung wird häufig von einer akuten oder chronischen Bronchitis mit einer vermehrten Produktion von Schleim und Husten begleitet. Ein Expektorans (Husten- bzw. Schleimlöser) fördert oder erleichtert das Abhusten von Schleim und anderen Stoffen aus den Atemwegen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Expektorans und einem Antitussivum?
Ein Expektorans ist ein Husten- bzw. Schleimlöser. Ein Antitussivum ist ein Hustenstiller.
Expektorantien (Husten- bzw. Schleimlöser) sind Substanzen, welche die Entfernung von zähem und klebrigem Bronchialsekret aus den Bronchien erleichtern oder beschleunigen.
Hustenstiller helfen hingegen, den Hustenreflex bzw. die Hustenbereitschaft zu reduzieren – indem Sie die Reizschwelle im Hustenzentrum erhöhen. Das führt zu einer Stillung des Hustens.
Wann nehme ich einen Hustenstiller (Antitussivum) und wann einen Hustenlöser (Expektorans)?
Das hängt von der Art des Hustens ab. Ein trockener Reizhusten kann sehr lästig und schmerzhaft sein. Hier ist die Einnahme eines Hustenstillers sinnvoll. Während einer Erkältung geht dieser trockene Husten oft in einen verschleimten Husten über. Im Stadium des verschleimten Hustens ist es ratsam, einen Hustenlöser, wie Mucosolvan®, einzusetzen, der das Abhusten erleichtert und die Selbstreinigungskräfte der Bronchien fördert. Wenn sich ein Husten binnen 4-5 Tagen trotz Behandlung nicht bessert, sollten Sie zum Arzt gehen.
Ist es normal, dass die Schleim-Sekretion in den ersten Tagen der Anwendung von Mucosolvan® zunimmt?
Ja. Expektorantien (Hustenlöser) helfen, den klebrigen Schleim aus den Bronchien schneller und leichter zu entfernen, indem sie die Menge von dünnflüssigerem Bronchialschleim erhöhen. Deshalb nimmt auch die Hustenfrequenz zunächst zu, denn die nun größere Menge an Schleim muss entfernt werden. Im weiteren Verlauf der Heilung nimmt die Hustenfrequenz zunehmend ab.
Wie kann ich die Wirkung von Mucosolvan® unterstützen?
Folgenden Maßnahmen helfen Ihrem Körper, den Husten zu bekämpfen und den Heilungsprozess zu beschleunigen:
  • Gönnen Sie sich viel Ruhe.
  • Versorgen Sie sich mit ausreichend Vitaminen, indem Sie frisches Obst und Gemüse essen.
  • Führen Sie zusätzliche Inhalationen durch
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände.

Wie kann ich mein Immunsystem stärken?
Ist das Immunsystem erst einmal geschwächt, haben Erkältungsviren und Husten ein leichtes Spiel. Sie können Ihr Immunsystem mit diesen Maßnahmen stärken:
  • Gehen Sie viel an der frischen Luft spazieren.
  • Besuchen Sie regelmäßig die Sauna.
  • Nehmen Sie heiß-kalte Wechselduschen.
  • Schlafen Sie ausreichend.
  • Vermeiden Sie unnötigen Stress.
  • Essen Sie frisches Obst und Gemüse: Zitrusfrüchte, Tomaten, Kartoffeln, Spinat und Brokkoli sind sehr zu empfehlen. Sie können auch Vitamin-und Mineral-Präparate einnehmen, besonders Vitamin C und Zink.

Was ist schneller, die Geschwindigkeit des Schalls oder die des Hustens?
Die Schallgeschwindigkeit ist schneller, aber nicht sehr viel. Sie beträgt 1234.8 km/h. Ein starker Hustenstoß katapultiert die Luft mit bis zu 900 km/h aus den Atemwegen heraus.
Hätten Sie das gedacht?
Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe?
Die Erkältung ist eine lästige, aber meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege mit Symptomen wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Weitaus gefährlicher ist die Grippe (Influenza), die durch eine Infektion mit dem Influenza-Virus entsteht. Grippewellen treten immer wieder als große Epidemien auf und führen vor allem bei älteren und chronisch kranken Menschen, sowie bei Kindern oft zu lebensgefährlichen Komplikationen. In jedem Jahr gibt es in Deutschland mehrere tausend Grippetote. Im Unterschied zur Erkältung sind die Krankheitszeichen bei der Grippe wesentlich stärker ausgeprägt und meist mit hohem Fieber (39°C bis 41°C) verbunden. Wirksamen Schutz vor der Erkrankung bietet die Grippe-Impfung (möglichst in der Zeit von September bis November) – eine solche Impfung muss in jedem Jahr wiederholt werden.
Kann ein normaler Husten zur chronischen Bronchitis werden?
Der normale Husten ist Zeichen einer akuten Bronchitis. Patienten mit chronischer Bronchitis haben eine dauerhaften Husten, durch den die Atemwege gereinigt werden. Diese Patienten husten morgens ab, was das normale Reinigungssystem in der Nacht nicht aus den Atemwegen entfernen kann. Chronisch nennt der Arzt eine Bronchitis, wenn Husten und Auswurf während mindestens 3 Monaten in zwei aufeinander folgenden Jahren aufgetreten sind.
Muss man bei Erkältung Bettruhe halten?
Wer sich sehr schlecht fühlt oder Fieber hat, sollte Bettruhe halten. Meistens ist es jedoch nicht nötig und es reicht, sich etwas zu schonen und die Krankheitssymptome mit Medikamenten zu lindern.
Brauche ich bei Erkältungen ein Antibiotikum?
In aller Regel wird kein Antibiotikum benötigt. Die meisten Erkältungen werden durch Viren ausgelöst – und Antibiotika bleiben dann wirkungslos, weil sie nur gegen Bakterien helfen. Es kommt jedoch auch vor, dass sich auf den viralen Infekt ein bakterieller aufstülpt. Besteht dieser Verdacht, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie ein Antibiotikum benötigen. Denn die Superinfektion der durch Viren geschädigten Schleimhaut kann die Erkältung erheblich verschlimmern und unbehandelt zu schweren Komplikationen führen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Hustenstiller und einem Hustenlöser?
Husten- bzw. Schleimlöser sind Substanzen, welche die Entfernung von zähem und klebrigem Bronchialsekret aus den Bronchien erleichtern oder beschleunigen.
Hustenstiller helfen hingegen, den Hustenreflex bzw. die Hustenbereitschaft zu reduzieren – indem Sie die Reizschwelle im Hustenzentrum erhöhen. Das führt zu einer Stillung des Hustens.
Eine chronische Bronchitis – was ist das eigentlich?
Als Bronchitis wird jede Entzündung der Bronchien bezeichnet. Chronisch nennt der Arzt eine Bronchitis, wenn Husten und Auswurf während mindestens 3 Monaten in zwei aufeinander folgenden Jahren aufgetreten sind. Patienten mit chronischer Bronchitis leiden zunächst länger und heftiger an Erkältungen als Menschen mit gesunden Atemwegen.
Warum soll man sich in der Erkältungssaison öfter die Hände waschen?
Bei jedem Husten oder Niesen eines Erkälteten werden Millionen von mit Viren besetzten Schleimtröpfchen aus den Atemwegen in die Luft katapultiert. Fasst der Erkrankte sich währenddessen oder danach ins Gesicht, machen die Erreger sich auch auf seinen Handflächen breit. Und gelangen von dort auf alles, was er berührt: Türklinken, Computertastaturen, Telefonhörer usw.… Fassen Sie diese an und reiben sich dann z. B. mit den Fingern an der Nase, in den Augen, stecken Sie sich schnell damit an. Vor einer Ansteckung schützt häufiges und gründliches Händewaschen. Auch das Händeschütteln mit Erkälteten sollten Sie möglichst vermeiden.